Mittwoch, 27. August 2008

Update I - Foto

Habe gerade das Picasa-Album aktualisiert. Bin zwar noch nicht fertig, aber ein Teil zumindest. Ihr könnt die Posts durchgehen und dann zu den Fotos oder über das Album direkt.

lg

Dienstag, 26. August 2008

11.Tag - Tourende :(

SF: 0 Meilen

Es ging einfach alles zu schnell!!! Wir haben erst vor 10 Tagen sich zusammen getan für eine kleine Tour und jetzt ist sie vorbei... echt arg wie schnell sowas Schönes vorbei sein kann!!! Alles ging ja ziemlich schnell, weil wir ja Final Exams hatten und ziemlich viel zu lernen. Es war einfach nicht genug Zeit mit dem Einen abzuschließen und sich auf das Neue vorzubereiten. Trotzdem muss ich sagen, obwohl ich sowas noch nie gemacht hatte, war es die größte Erfahrung die ich je gemacht habe.
Wir haben in 10 Tagen und mehr als 4.000km(!!!) Riesenbäume, Wale, Vulkan, Gletscher, Lavahöhle, Elche und Seerobben gesehen. Vielleicht habt ihr schon mal das eine oder andere Erlebnis davon gehabt, aber für mich war es etwas komplett Neues! Vor allem in 10 Tagen.
Aber nicht nur die Natur hat mir ihre anderen Seiten gezeigt. Auch habe ich 2 Freunde noch viel besser kennen gelernt und sie lieben gelernt. Natürlich waren wir nicht in allen Punkten einer Meinung, was ja klar ist unter diesen Bedingungen, aber es war einfach sehr schön immer einen Weg gefunden zu haben. Alles in Allem muss ich sagen, würde ich mit die 2 wikrlich wieder machen. Gerade die kleinen Unstimmigkeiten machten das Trio wirklich etwas Besonderes und führte hoffentlich zu einer langen Freundschaft.
Leider hat Matthias schon 5 Uhr morgens seinen Heimweg nach Bregenz angetreten. Er befindet sich derzeit irgendwo in Nähe Zürich, wo er ca 8 Uhr MEZ landen wird. Reto und ich haben heute morgen aus dem Hotel ausgecheckt und sind nach Stanford gefahren um die UC Stanford mit den Campus der UC Berkeley zu vergleichen. Beide Unis gehören zu den Besten in den Vereinigten Staaten. Durch die geographische Nähe hat sich eine starke Rivalität gebildet, die man richtig spürt - T-Shirt mit Aufschrift: "Beat Cal". Zum Campus muss man sagen, dass er sehr schön ist. Man merkt, dass es sich um eine Privatuni handelt, wo man ca 50.000 Dollar pro Jahr zahlt für Uni-Gebühren und Wohnen. Also nicht wirklich ein Schnäppchen, aber man hat nach dieser Ausbildung unglaubliche Chancen Karriere zu machen.
Nach den paar Stunden Seightseeing habe ich dann Reto zum Bahnhof gebracht, wo er dann einen Zug zurück nach SF genommen hat. Hat wirklich weh getan meinen Freund und Studienkollegen aus Liechtenstein abreisen zu lassen. Wir hatten ja doch 8 Wochen gemeinsam verbracht. Hab mich richtig an ihm gewöhnt und bin nun wirklich traurig alleine meinen Weg zu gehen. Alleine Autofahren macht jetzt gar keinen Spaß und schon gar nicht den Sonnenuntergang zu genießen.

Hab die Tour, SF und Berkeley am Horizont gelassen und die Route 1 nach Santa Cruz genommen...

10.Tag - Alcatraz, Berkeley Sunset

SF - Berkeley - SF: 25 Meilen (Total: 2523 Meilen)

Am letzten Tag der Tour zog es die 3 Helden nach Alcatraz. Über den Ort muss man ja nichts mehr sagen. Es ist mit Sicherheit das berühmteste Gefängnis der Welt und diesen Status hat es sich mit Sicherheit verdient. Es ist wirklich beeindruckend wie man ein Gefängnis auf die Insel stellen kann, wo man so einen beeindruckenden Ausblick auf SF hat. Man muss sagen, dass hier der 1. Ort auf unserer Tour ist, wo man wirklich von Tourismus sprechen kann. Auf allen anderen Orten gab es zwar Tourismus oder Seightseeing jedoch behielt man immer den Gedanken, dass man alleine ist, weil nur wenig Leute da waren. Ganz im Gegenteil zu Europa, wo auf jeden etwas schöneren Fleck gleich Tausende herumströmen. Alcatraz wurde wirklich super dargestellt. Mit der Geschichte über den Ausbruch von 1962, der mit Clint Eastwood auch verfilmt wurde, und einer Audio-Tour durch den Komplex wurde das Programm abgerundet. Man konnte richtig in die damalige Welt des wahrscheinlich prominentesten Verbrecher, Al Capone, eintauchen!

Von 10.Tag - Alcatraz, Berkeley Sunset


Nach dem 3h Trip sind wir dann wieder zurück an den Ursprung der Tour gefahren - Berkeley! Dort haben wir unsere Taschen abgeholt, die nicht Platz hatten im Auto. Mit Abendessen vollbepackt, haben wir sich auf einer Ausichtsplattform schön gemacht. Wir hatten einen kompletten Überblick auf die Bay-Area um SF und Alcatraz. War wirklich ein schöner Abschluss von Berkeley. Zur Stadt ist noch zu erwähnen, dass am Montag das Semester angefangen hat und dadurch der komplette Ort voll von Studenten war. Jetzt würde es um Einiges interessanter sein als bei uns, wo ja die Penner die Mehrzahl hatten.

Zurück in SF besiegelten wir unseren Abschluß in einem Irish Pub mit Bier aus der Kalifornien. Man gewöhnt sich wirklich an alles!

9.Tag - Napa Valley, SF

Sacramento, CA - Napa, CA - San Francisco, CA: 140 Meilen(Total: 2498 Meilen)


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Das Weingebiet schlecht hin in Kalifornien, wenn nicht sogar in der ganzen USA stand am vorletzten vollen Tag auf dem Programm. Wir mussten ja schon in Sacramento bleiben, weil das ganze Napa Valley ausgebucht war bzw. Zimmerpreise in einer anderen Liga spielten als unser Budget es erlaubte. Aber es war auch gut so, weil wenn man nur ein Mittelklasse-Hotel nimmt, ist man sicher noch weit entfernt von den coolen Weingüter. Es war echt beeindruckend in welcher Kategorie die hier sind. Werdet es auf den Fotos sehen. Vor allem die Verkostungspreise waren sehr gut - 10 Dollar für 4 Weine, die man selbst auswählen konnte. Es waren immer Flaschen zwischen 25 Dollar und 50 Dollar dabei. Für 15 dollar hätte man auch teurere verkosten können. Aber im Valley machte nicht nur der Wein einen besonderen Eindruck, sondern auch die Landschaft, wo Weintstöcke in Massen standen und 5m weiter gab es ausgetrocknete Erde. Echt ganz was anderes als am Eisenberg - ;-)

Abends haben wir natürlich die Golden Gate Bridge befahren müssen und sind schlussendlich in SF nähe Union Square gelandet. Einem Steak in der Cheesecake Factory stand nichts mehr im Wege.

Von 9.Tag - Napa Valley


Vorletzter gemeinsamer Tag ging zu Ende

8.Tag - Sacramento

Roseburg,OR - Sacramento, CA: 409 Meilen(Total: 2309 Meilen)


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Am 7.Tag war eigentlich Autofahren angesagt. Die ca 650 km mussten wir hinter sich lassen ohne dass wir einen sehenswerten Zwischenstopp auf der Strecke hatten. Daher gibt es eher über IHOP, wo wir Frühstück hatten, und die Arbeitsstätte von Arnold Schwarzenegger zu berichten. IHOP ist ein Platz wo man Pancakes findet, die richtig gut sind. Aber solche Bomben jeden Morgen wäre sehr hart aber auch sehr lecker! ;-)

In Sacramento angekommen, haben wir sich mal übers Motel gefreut. Es ist wirklich erstaunlich wie sauber Motels in den USA sind. Wir haben ja doch von großen Ketten bis zu kleine private Lodges alles durch gemacht. Es ist wirklich unnötig in den USA in ein teures Hotel abzusteigen, weil es hier einen ziemlich hohen Standard gibt. Zurück mal zu Sacramento, wo das State Capitol of California steht. Dieses schöne Gebäude in Mitten von S ist die neue Arbeitsstätte von Arnold Schwarzenegger seit ein paar Jahren. Leider, konnten wir ihn antreffen - es war ja Samstag und da ist er immer in LA. Echt schade, weil es hätte sogar die Möglichkeit bestanden, dass es zu einem Gespräch gekommen wäre. Jedenfalls ist das Capitol ein eindrucksvolles Gebäude.
Danach haben wir es sich in der Stadt gut gehen lassen - sprich paar Bierchen und Nachos. Auch das Pool im Motel wurde von Matt die Klinge und mir ausgetestet. Am späten Abend haben wir dann in einer Bar das Olympia Finale in BB angesehen.

good night


Montag, 25. August 2008

7.Tag - Mount St. Helens, Fort Vancouver,OR

Ashord, WA - Mount St. Helens, WA - Fort Vancouver,OR - Roseburg,OR: 351 Miles(Total:1900 Miles)


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am 7. Tag ging es dann wieder nach Mount St. Helens, wo wir das Observatorium besucht haben. Dort haben wir sich über Vulkane schlaue gemacht! Vor allem der St. Helens ist ja sehr interessant, weil er komplett dokumentiert wurde als er ausbrach! Ein sehr interessantes Phenomän so ein Vulkan. Von da aus haben wir auch Elche beobachtet mit einem Fernglas.



Am Heimweg ging es dann nach Fort Vancouver, dass einmal ein Handelsposten für eine Firma war. Es wurden mit den Indianer Handel getrieben. Für Biberfell bekamen die Indianer alle anderen Gegenstände, die sie gerne haben wollten. Biberfell war von 1500 Jhdt bis 18 Jhdt ein Luxus in Europa! Daher hatten die Indianer eine gute Verhandlungsbasis. War ganz nett so ein Fort zu sehen, jedoch dachte ich da eher an ein Militärfort wie Alamo, was ich persönlich interessant gefunden hätte. Aber egal! War trotzdem nett...



Nach den ca 500 km Fahrt sind wir endlich in unserem "Super 8" Motel angekommen. Es war sogar mit Hallenbad, wo es zu einem vernichtenden 3:2 gegen Matt alias die Klinge kam! Er hatte quasi keine Chance ;-)

Tag 7 ist damit abgehackt!

Samstag, 23. August 2008

6. Tag - Mount Rainier

Seattle, WA - Ashford (Mount Rainier),WA: 83 Meilen(Total: 1337 Meilen)

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Auf gings in die Berge. Wir hofften auf besseres Wetter und fuhren mal los. Es war ja unsere einzige Chance, sonst würden wir unseren Zeitplan komplett verwerfen müssen. Wir checkten mal ein Motel am Fuße des Berges und fuhren dann bis zum höchsten Punkt mit Auto erreichbar. Von dort aus ging es dann zu Fuss den Berg hinauf. Leider war die Sicht durch ein Wolkenband sehr gestört und ohne Ausrüstung ging es nur bis zur Schneegrenze. Am Weg dorthin kamen wir bei Murmeltieren vorbei, die es ziemlich lustig fanden sich für uns in Pose zu stellen. Neben paar Tieren kamen auch schöne Bergblumen hervor und gaben ein schönes Bild der Natur des Berges. Beim Abgang kamen wir an einer sehr nett eingerichteten Hütte vorbei, wo im Kamin Feuer gebrannt hat und Leute darum saßen und Bücher lasen oder einfach nur den Flamen bei der Arbeit zusahen. Wir schlossen sich dieser Gruppen mit einem KAKAO an - hab ich schon lange keinen getrunken, und wie gut die Dinger sind! Wahnsinn!!!

6.Tag - Mt Rainier


Zurück am Auto ging es dann den Berg runter an unserem Hotel vorbei und in eine kleine Bar am Weg, wo wir dicke Frauen beim Tanzen überraschten. Dort liesen wir sich einen Burger mit Pepsi schmecken. Die Überraschung war der Kellner, der ein Schweizer-Auswanderer ist. Danach machten wir sich im Hotelzimmer breit und genossen den ersten Abend.